Wichtigste Fakten

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Standort
Vila do Bispo, Westalgarve
37.12103°N, -8.87824°W
📏
Fläche
2,325 Hektar
274.000 m²
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Schutz
Natura 2000 / PNSACV
Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina
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Klassifizierung
RAN — Apoio Agrícola
Umklassifizierung ausstehend → ermöglicht 7 m Gebäudehöhe
Höhenlage
~120 m
Über dem Meeresspiegel
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Boden
Terra rossa, pH 7,2–8,6
Kalkstein-Untergrund, mediterrane Roterde
Klima
Csb (Mittelmeer)
~500 mm jährliche Niederschläge, 3000+ Sonnenstunden
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Bestehende Struktur
Landwirtschaftliche Ruine vor 1951
4,12 m Höhe dokumentiert — Grundlage für Baugenehmigung

Projekt-Zonen

Fünf integrierte Zonen, die nach Permakultur-Prinzipien gestaltet wurden — vom Waldgarten bis zur Blütenwiese.

Zone A: Agroforsterei & Waldgarten
Zone B: Wiederherstellung natürlicher Lebensräume
Zone C: Bauplatz & Garten
Zone D: Wassermanagement & Swales
Zone E: Bienenzucht & Blütenwiese

Geschichte & Kontext

Antike landwirtschaftliche Nutzung

Jahrhundertelang wurde dieses Land für traditionelle Trockenlandwirtschaft genutzt — Getreide, Oliven, Johannisbrot und Mandeln. Die heute sichtbaren Steinmauern und Terrassen sind Überreste von Generationen sorgfältiger Landverwaltung.

50 Jahre Aufgabe

Wie ein großer Teil des ländlichen Algarve wurde das Land aufgegeben, als die Landwirtschaft zurückging. Die natürliche Sukzession hat begonnen — Zistrose, Lavendel und wilde Gräser kehren zurück, aber ohne Bewirtschaftung steigt das Brandrisiko.

Ruine vor 1951

Die bestehende landwirtschaftliche Ruine stammt vor 1951, nachgewiesen durch historische Luftaufnahmen. Mit einer dokumentierten Höhe von 4,12 m schafft sie einen rechtlichen Präzedenzfall für den Wiederaufbau — die Grundlage unserer Genehmigungsstrategie.

Geschützte Landschaft

Teil des PNSACV (seit 1988) und des Natura-2000-Netzes. Verwaltet nach ICNF-Richtlinien. Jede Intervention muss den ökologischen Wert dieser geschützten Fläche verbessern, nicht verringern.

Warum dieses Land wichtig ist

Die Herausforderung — und die Chance
Letzte Wildküste

Die Costa Vicentina ist die letzte verbleibende unbebaute Küste Südeuropas. Was hier geschieht, setzt einen Präzedenzfall.

Wüstenbildungs-Bedrohung

+1,5°C Erwärmung seit 1970. Niederschläge gehen zurück. Ohne Eingriff droht dieser Landschaft irreversible Degradation.

Boden muss regeneriert werden

Nur 2,8 % organische Substanz im Boden — deutlich unter der 4 %-Schwelle für widerstandsfähige Ökosysteme. Bodenaufbau ist unsere erste Priorität.

Machbarkeitsbeweis

Wenn Renaturierung auf 2,325 ha funktioniert, kann sie auf 274.000 ha funktionieren. Jede Messung, die wir durchführen, trägt zur Wissensbasis bei.

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