2,325 Hektar an Europas letzter Wildküste — ein lebendes Laboratorium für Renaturierung, Permakultur und nachhaltiges Bauen im Natura-2000-Netz.
Fünf integrierte Zonen, die nach Permakultur-Prinzipien gestaltet wurden — vom Waldgarten bis zur Blütenwiese.
Jahrhundertelang wurde dieses Land für traditionelle Trockenlandwirtschaft genutzt — Getreide, Oliven, Johannisbrot und Mandeln. Die heute sichtbaren Steinmauern und Terrassen sind Überreste von Generationen sorgfältiger Landverwaltung.
Wie ein großer Teil des ländlichen Algarve wurde das Land aufgegeben, als die Landwirtschaft zurückging. Die natürliche Sukzession hat begonnen — Zistrose, Lavendel und wilde Gräser kehren zurück, aber ohne Bewirtschaftung steigt das Brandrisiko.
Die bestehende landwirtschaftliche Ruine stammt vor 1951, nachgewiesen durch historische Luftaufnahmen. Mit einer dokumentierten Höhe von 4,12 m schafft sie einen rechtlichen Präzedenzfall für den Wiederaufbau — die Grundlage unserer Genehmigungsstrategie.
Teil des PNSACV (seit 1988) und des Natura-2000-Netzes. Verwaltet nach ICNF-Richtlinien. Jede Intervention muss den ökologischen Wert dieser geschützten Fläche verbessern, nicht verringern.
Die Costa Vicentina ist die letzte verbleibende unbebaute Küste Südeuropas. Was hier geschieht, setzt einen Präzedenzfall.
+1,5°C Erwärmung seit 1970. Niederschläge gehen zurück. Ohne Eingriff droht dieser Landschaft irreversible Degradation.
Nur 2,8 % organische Substanz im Boden — deutlich unter der 4 %-Schwelle für widerstandsfähige Ökosysteme. Bodenaufbau ist unsere erste Priorität.
Wenn Renaturierung auf 2,325 ha funktioniert, kann sie auf 274.000 ha funktionieren. Jede Messung, die wir durchführen, trägt zur Wissensbasis bei.
Entdecke die Arten, die dieses Land ihr Zuhause nennen — von endemischen Orchideen bis zu Bonierschem Adler.
Kalkstein-Karst, Terra Rossa und 200 Millionen Jahre geologisches Erbe unter deinen Füßen.
Mittelmeer-Sonne, Atlantik-Wind und die Wasser-Herausforderung, die das Leben am Rand Europas definiert.